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Datum: 11.11.2003

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Sandra Fuchs – astronomische Fachbereichsarbeit ausgezeichnet

Mag. Franz Schneider

2003 wurde erstmals ein Förderpreis für Astronomie österreichweit ausgeschrieben. Teilnahmeberechtigt waren Diplomarbeiten und Fachbereichsarbeiten, die ein astronomisches Thema behandeln und 2002 bzw. 2003 abgeschlossen wurden.
Die Österreichische Gesellschaft für Astronomie & Astrophysik zeichnete drei Fachbereichsarbeiten der letzten beiden Jahre aus. Die Preisverleihung an die drei Schülerinnen fand im Rahmen der European Week of Science and Technology am 7. November um 16:00 am Institut für Astronomie der Universität Wien in Anwesenheit des Institutsvorstands O. Univ.-Prof. Dr. Michel Breger und des amtsführenden Präsidenten des Niederösterreichischen Landesschulrats Hofrat Adolf Stricker statt. Dr. Thomas Lebzelter betonte in der Eröffnungsrede, dass die Astronomie eigentlich die älteste Naturwissenschaft darstellt und dass sie auch heute noch zu den fundamentalsten Wissenschaften zählt, zwar nicht in kommerzieller Hinsicht, dafür aber für den Menschen.

Aus einer Reihe sehr guter Arbeiten wurde die Fachbereichsarbeit von Barbora Benesova vom Keplergymnasium in Graz als beste gekürt. Die Jury, bestehend aus in- und ausländischen Astronomen und einem Vertreter des Bundesministeriums für Bildung, Wissenschaft und Kunst, setzte auf die folgenden Plätze zwei Arbeiten niederösterreichischer Schülerinnen, Margaritha Gindl aus Gänserndorf und Sandra Fuchs aus Waidhofen an der Thaya.

Die Arbeit von Sandra Fuchs mit dem Titel "Geburt, Leben und Tod der Sterne" befasste sich mit der Sternentstehung, der Entwicklung der Sterne bis zu ihrem Ende als Weißer Zwerg, Neutronenstern oder Schwarzes Loch. Bei der Vorstellung der Arbeit während der Preisverleihung wurde von Dr. Thomas Lebzelter aus der Beschreibung der Arbeit des betreuenden Lehrers Mag. Franz Schneider zitiert: "Mir sehr wichtig erscheinende Beurteilungskriterien sind das große Interesse der Kandidatin am gewählten Thema, ihre umfangreiche Beschäftigung mit der Astronomie im Allgemeinen und die Nutzung der vielfältigen Quellen, wie Fachbücher, Zeitschriften und des gewaltigen Angebots im Internet. Besonders hervorheben möchte ich auch die selbständige Arbeitsweise. Als i-Tüpfelchen darf das gelungene, wunderschöne äußere Erscheinungsbild angesehen werden."

Sandra Fuchs wurde der Preis von Frau Dr. Elke Pilat-Lohinger, der Vizepräsidentin der ÖGAA, überreicht.

Fotos:
Dr. Thomas Lebzelter, Dr. Elke Pilat-Lohinger, Sandra Fuchs und Mag. Franz Schneider
Amtsführender Präsident des LSR f. NÖ HR Stricker und die drei Preisträgerinnen
Collage mit Abbildungen aus der Fachbereichsarbeit: Orionnebel, Adlernebel, Ringnebel, Krebsnebel und Schleiernebel

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