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Datum: 25.09.2012

ID: 512

Zuordnung:
Personelles
Biologie und Umweltkunde

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Plant for the Planet

Hannah Lehner (3C)

Am Samstag, dem 15.September, waren meine Freundin Emma Fronhofer (3 D) und ich bei der »Plant-for-the-planet-Akademie« in Wiener Neustadt. Es handelt sich hierbei um eineSchülerorganisation, die für Klimagerechtigkeit sorgt. Wir lernten einiges über die Klimakrise und es wurden Wege gezeigt, wie jeder Einzelne von uns ein bisschen dazu beitragen kann, diese Gefahr abzuwenden.

Wisst ihr eigentlich, was »Klimakrise« genau bedeutet? Der Begriff »Weltuntergang« ist gar nicht so falsch! Denn je mehr CO² wir verbrauchen, umso dicker wird die Ozonschicht – das heißt, es können weniger Sonnenstrahlen, die an der Erdoberfläche reflektieren, wieder aus der Atmosphäre austreten, und dadurch wird es auf der Erde immer wärmer.Wenn das so bleibt, wird das Nord- und Südpoleis, doch vor allem das Grönlandeis, schmelzen, und der Meeresspiegel steigt – sprich: Die Welt wird wortwörtlich untergehen. CO² verbraucht jeder von uns – wir alle brauchen Strom, wir heizen, fahren mit dem Auto oder essen gerne Erdbeeren (auch im Winter, da werden sie aus Südafrika eingeflogen!).

Deswegen gibt es die Organisation Plant-for-the-planet. Diese versucht, den Menschen die Situation, in der wir uns befinden, begreifbar zu machen. Das Ziel ist, die Klimakrise zu verhindern. Aber was kann man tun? Plan A ist, weniger CO² zu verbrauchen. Doch das ist gar nicht so einfach: Ein Afrikaner verbraucht im Mittel 0,5 t CO² pro Jahr, ein Chinese 6  t CO², ein Europäer 10 t CO² und ein Amerikaner 20 t CO² pro Jahr. Um die Klimaerwärmung zu verhindern, darf man höchstens 1,5 t CO² pro Jahr und pro Kopf verbrauchen. Das ist ganz schön wenig, denn ein Europäer müsste dann 8,5 t CO² weniger verbrauchen – und deshalb gibt es auch einen Plan B: Bäume pflanzen. Denn wie wir alle wissen, brauchen Pflanzen CO² für die Fotosynthese, das heißt, wenn wir CO² verursachen, dann verbrauchen es die Bäume wieder – und das alleine würde schon sehr viel helfen, es würde uns zumindest mehr Zeit schenken, denn die Welt wird voraussichtlich bis höchstens 2050 so erhalten bleiben, wie wir sie jetzt kennen.

Nach einigen Berechnungen fand man also heraus, dass bis 2020 jeder Mensch 150 Bäume pflanzen müsste, um die Klimakrise zu verhindern bzw. zu verzögern.

Plant-for-the-planet wird mittlerweile in mehr als 100 Ländern von über 100.000 Kindern unterstützt, viele Prominente haben sich bereiterklärt, uns zu helfen. So gibt es zum Beispiel eine Fotokampagne; dabei lassen sich bekannte und einflussreiche Personen mit uns Umweltbotschaftern fotografieren.

Unser erklärtes Ziel ist, weltweit 1 Million Bäume zu pflanzen.

Wer sich für das Thema interessiert, mehr erfahren möchte und vor allem helfen möchte, kann sich gerne an Emma Fronhofer (3D) oder mich selbst, Hannah Lehner (3C), wenden, oder ihr schaut rein auf www.plant-for-the-planet.org!

In diesem Sinne: Stop talking – start planting!

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