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Datum: 18.12.2007

ID: 231

Zuordnung:
Wettbewerbe und Erfolge
Geographie und Wirtschaftskunde

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Wettbewerb »GWK-Schüler/in an AHS in Österreich« auch an unserem Gymnasium

OStR Mag. Dr. Harald Hitz

Die Wirtschaftskammer Österreich (WKO; Abteilung für Bildungspolitik) und die Bundeskonferenz der Arbeitsgemeinschaftsleiter für GWK an den AHS Österreichs schrieben im Oktober 2007 erstmals einen Wettbewerb »Beste/r Geographie- und Wirtschaftskundeschüler/in an AHS in Österreich« aus. Teilnahmeberechtigt waren nur Schüler/-innen der 11. Schulstufe AHS. Ziel des Wettbewerbs ist es, Neigungen, Interessen und Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern der AHS-Oberstufe speziell zu Wirtschafts- und Europathemen zu fördern.

Am 29. November 2007 fand in der dritten Unterrichtsstunde der Vortest für die elf Teilnehmer/-innen unserer Schule (alle aus der 7C-Klasse) statt. 25 Multiple-Choice-Fragen zu den Lernzielen des GWK-Lehrplans aus der 5. und 6. Klasse waren innerhalb von 40 Minuten zu beantworten. Richtige Antworten erhielten Pluspunkte, falsche Antworten wurden mit Minuspunkten beurteilt. Die erreichbare Höchstpunktezahl betrug 67. In Österreich nahmen nach ersten Informationen etwa 700 Schüler/-innen an diesem Vortest teil. Die Fragen waren von unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad. Leichten Fragen, wie etwa »Was regelt das Schengener Abkommen«? (vier Distraktoren waren genannt) standen schwierigere gegenüber, wie beispielsweise die hierarchische Zuordnung von fünf Begriffen in die Maslow’sche Bedürfnispyramide.

Es handelte sich bei diesem Test also um einen zentral erstellten Test für alle Bundesländer Österreichs – vergleichbar mit den derzeit diskutierten Ideen zu einer »Zentralmatura« für alle AHS in Österreich. Die Problematik ergibt sich dann daraus, dass zwar die Lernziele für alle Schüler/-innen in Österreich gleich sind, die Lerninhalte teilweise aber autonom von Lehrer/-innen und Schüler/-innen festgelegt werden können. So konnte kein/e einzige/r der Teilnehmer/-innen an unserer Schule den zweiten Teil der Frage 1 beantworten, weil die Klasse vor zwei Jahren den dafür nötigen Lerninhalt in einer Abstimmung abgewählt und im Ausgleich dafür einen anderen Lerninhalt gewählt hatte.

Das Ergebnis an unserer Schule war für die Teilnehmer/-innen (und auch für den GWK-Lehrer) sehr erfreulich! Es gab keine großen Punkteunterschiede zwischen den Schüler/-innen, oft kam es auf einen einzigen Punkt an, ob ein vorderer oder hinterer Rang belegt wurde. Sieger des Vortests wurde Michael Pusch mit 60 Punkten, gefolgt von Alexander Steinmetz, Patrick Wagner und Florian Wurz mit je 59 Punkten. Den dritten Platz belegten ex aequo Florian Kollenz und Raphael Löffler (je 57 Punkte). In knappem Abstand folgten dahinter Ingo Bandhauer, Thomas Brosch, Barbara Hanko, Birgit Janu und Andreas Trinko (alphabetische Auflistung).

Dieser Österreich-Wettbewerb war eine interessante Erfahrung für die Schüler/-innen (immerhin hatten sie freiwillig teilgenommen und dafür den Jahresstoff von zwei Schulstufen wiederholt!) und auch für den GWK-Lehrer. Ob ein Schüler aus der 7C-Klasse zum Schlusstest (nur die 20 besten Schüler/-innen Österreichs werden daran teilnehmen) im April 2008 eingeladen werden wird, wird sich erst nach der Veröffentlichung der Ergebnisse des Vortests erweisen.

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